• Marcia Gerwers

Sommerloch ade! Vier Tipps für den richtigen Flow in der Kommunikationsarbeit

Aktualisiert: Okt 12

In der Sommerzeit passiert in vielen Unternehmen nicht viel. Den Grund nennen wir USH: Urlaub, Sommerferien, Hitze. Die Kombination dieser drei Faktoren macht es Kommunikationsabteilungen nämlich nicht leicht. Wenige sind überhaupt vor Ort und die, die es sind, wollen eigentlich nur den heißen Temperaturen entkommen – und das gilt für Mitarbeiter und Kunden. Wie erfolgreiche Kommunikationsarbeit dennoch möglich wird, verrate ich hier.

Sommerthemen gehen immer

Gut, ich gebe zu: saisonale Kommunikationsarbeit ist nun wirklich nichts Neues, aber sie wirkt! Wer im Sommer die Aufmerksamkeit von Kunden haben möchte, der sollte sich möglichst an deren Lebensrealität anpassen. Und diese ist im Sommer eben: USH.

Klassische Sommerthemen wie Reisen, Grillen, Pollen und Co. funktionieren daher meistens gut. Die Schwierigkeit ist es dabei möglichst neuen Content zu erstellen.

Die Lösung: Findet Sommerthemen, interpretiert sie neu, anders und greift aktuelle Trends auf. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Beitrag über Roadtrips durchs Ruhrgebiet? Ganz nach dem Motto Essen statt España...


Öfter mal was Neues

Neues in die PR- und Kommunikationsarbeit zu integrieren, ist gar nicht so leicht. Schließlich muss die nächste Oster- oder Weihnachtskampagne sitzen. Im Sommer sieht das allerdings ein bisschen anders aus. Weihnachten ist ja noch etwas hin! Ich appelliere daher an Kommunikationsverantwortliche: Nutzt den Sommer, um Neues zu testen und eure Nische zu finden. Wenn sich eine Zeit im Jahr dafür anbietet, etwas zu wagen, dann diese. Im Sommer können Erfahrungen gesammelt werden, die das ganze Jahr über nützlich sind. Euer Mantra: Let’s try something new!

Zeit für die Mitarbeiter

Wenn die externe Kommunikationsarbeit runter gefahren wird, bleibt mehr Zeit für die interne. Gerade für die, die nicht im Urlaub sind, ist die Sommerzeit hart. Bei 30 Grad im Büro schwitzen ist einfach nicht so sexy, wie ein Tag am See. Umso wichtiger ist es, Mitarbeiter zu motivieren und bei Laune zu halten. Die neugewonnen Ressourcen sollten daher am besten in die Mitarbeiter fließen. Wie wäre es mit einer Foto-Challenge „Mein schönster Sommerschreibtisch“ oder einem Artikel über Abkühlung an heißen Bürotagen für das Mitarbeitermagazin? Mitarbeiter schätzen diese „we feel you“-Botschaften und schwitzen vielleicht ein bisschen lieber im Büro.


Vorbereitung ist alles

Wer trotz dieser Tipps noch freie Kapazitäten hat, dem kann ich nur empfehlen, die Zeit nach dem Sommer schon jetzt vorzubereiten. Geht es im Herbst wieder so richtig los, ist die Zeit in vielen Unternehmen knapp.

Besser daher schon jetzt Blogartikel, Social Posts und Kampagnen vorbereiten und kreative Ideen sammeln. Das spart ab September Zeit und Nerven! Tragt euch diese Vorbereitungszeit am besten direkt als Blocker in den Kalender ein, dann geht es auch nicht unter. Sommerloch ade!

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